Projekt Paiva Brasilien 2014

Die Institution Paiva ist eine kleine non-profit-organisation im Herzen des Budesstaats São Paulo, in der Stadt Bauru. Elena Holz verbrachte dort ihr Austauschjahr und hatte die Möglichkeit, mehrmals pro Woche bei Paivas Arbeit dabei zu sein und dadurch einen tiefen Einblick davon zu erhalten. 

Bauru ist eine kleine Stadt, in der es mehrere kleine Favelas gibt. In einer von diesen befindet sich die Institution Paiva. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten: Sei es die Unterstützung von jungen Mädchen während einer Schwangerschaft, sei es ganzen Familien durch medizinische Behandlungen und Grundnahrungsmittel oder einzelnen Personen auf der Suche nach Arbeit. Daher ist die Arbeit in verschiedene Bereiche aufgeteilt: In Familienbetreuung, Mutterschaftskurse und Ausbildungskurse. 

Die Ausbildungskurse

Mehrmals pro Woche werden gratis Kurse in Bereichen Friseur, Maniküre, Handarbeit, Koch etc angeboten. Eine Fachperson erklärt die jeweilige Arbeit und nach erfolgreichem Abschluss des Kurses werden Startmaterialien so wie ein Arbeitszertifikat ausgeteilt. 

Diese Kurse sollen dazu dienen, dass Menschen ohne Ausbildung einen Job erlernen, mithilfen dessen sie sich ein selbständiges Einkommen generieren können. 

Die Mutterschaftskurse

Der Mutterschaftskurs soll junge und alte Frauen während ihrer Schwangerschaft begleiten. Da diese nicht selten ungeplant kommt, ist Paiva ein Auffangnetz für Frauen in dieser schwierigen Situation. Sie sollen lernen, was als Mutter auf sie zukommen wird und werden ausserdem über Verhütung und sexuell übertragbare Krankheiten aufgeklärt. Der Kurs findet einmal pro Woche statt, mit einer Kursleiterin und einem Gynäkologen. Sie erhalten ausserdem Pflegeprodukte für die Babys, damit diese gut versorgt sind.

Die Familienbetreuung

Durch plötzliche Arbeitslosigkeit, ungewollte Schwangerschaften, Krankheiten oder sonstige Schicksalsschläge befinden sich viele Menschen in Bauru in akuten finanziellen Notlagen. Um zu verhindern, dass ganze Familien und vor allem die Kinder darunter leiden, werden sie von Paiva betreut. Sie versorgen Familien mit Grundnahrungsmitteln, Kleidern, Schulmaterial und kümmern sich um individuelle Sorgen wie Krankheitsfälle, Drogenabhängigkeit und Schulden, indem sie mit den Familien zusammen nach Lösungsmöglichkeiten suchen.

Wie können wir helfen?

Bisher arbeitet Paiva mit spärlichen Mitteln. Unser Ziel ist es, ihnen besseres Material und Räumlichkeiten für die Kurse bereitzustellen. So können mehr Menschen davon profitieren und die Qualität der Kurse kann verbessert werden.

 

Mit 5'000 Franken ist es ausserdem möglich, den Mutterschaftskurs ein ganzes Jahr lang zu unterstützen, sowohl den Kurs, als auch die Pflegeprodukte für die Babys.

 

Ein weiteres Ziel ist es, das Zentrum Paiva zu renovieren und mit einer besseren Infrastruktur zu versorgen, damit ihre wertvolle Arbeit professioneller erledigt werden kann. 

 

Wir danken für jede Unterstützung, die dazu beiträgt, Paivas Arbeit zu erleichtern und Menschen in Bauru eine bessere Perspektive zu geben!