Waisenkinder in Südafrika 2008 & 2009

Zainab Stampfl ist in Kapstadt geboren und aufgewachsen, ein Grossteil ihrer indischen Familie lebt heut noch dort. Ihr Bruder und dessen Ehefrau unterstützen seit Jahren ein Waisenhaus in den Townships Kapstadt's und haben dafür ein kleines, familiäres Projekt gegründet. Dieses wurde von uns 2008 und 2009 unterstützt. Zainab Stampfl zeichnete sich persönlich für die vollumfängliche und richtige Verwendung unserer Spenden verantwortlich, mehrmals besuchte sie das Projekt dafür vor Ort, selbstverständlich auf eigene Kosten. 

2008 wurden 17.500- Fr. gesammelt und 1:1 investiert, 2009 waren es 18.300.- Fr.  Mit dieser grossen Summe konnte eine Kindertagesstätte für Waisen und Kinder aus den ärmsten Verhältnissen der Townships renoviert werden: es erhielt ein neues Dach, neue sanitäre Einrichtungen, eine neue Möblierung mit bunten Tischen und Bänken sowie einen neuen Spielplatz mit verschiedenen Spielgeräten. Durch die bessere Infrastruktur konnten mehr Kinder in die Tagesstätte aufgenommen werden, was den Müttern ermöglicht, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Kinder werden dort auch unterrichtet und mit einer Grundausbildung ausgestattet, die ihnen einen Einstieg in das Schulsystem erleichtern soll. Ausserdem wurden 6 Kindern eine Augenoperation bezahlt, ohne die sie erblindet wären. Desweiteren wurden Essenspakete und warme Decken verteilt, was für mehr als 3000 Notleidende eine Linderung bewirkte.

Zainab Stampf und ihre Familie unterstützen übrigens dieses Projekt weiterhin.

Zukunft für Kinder, Bali 2012

2011 reiste Familie Holz nach Bali. Durch Freunde erfuhren sie von Daniel Elber, einem ehemaligen Schweizer Banker, der dort das Projekt "Zukunft für Kinder" gegründet hatte und dafür ehrenamtlich tätig ist. Wir trafen uns in Ubud und hatten die Möglichkeit, das Projekt im trockenen Norden Bali's nach einem mehrstündigen, schweisstreibenden Trekking persönlich zu besuchen. Wir waren begeistert, was Daniel Elber dort geleistet hatte. Ihm war aufgefallen, dass es in Ubud viele bettelnde Frauen und Kinder gab, was seiner Meinung nach nicht zur balinesischen Kultur passte. Er ging der Ursache auf den Grund und fand heraus, dass die Bettler alle von der Nordseite der Insel, aus Muntigunung kamen. Dort gibt es während 8 Monaten im Jahr keinen Regen, was der Hauptgrund für die Armut ist. Er erarbeitete daraufhin ein aufwändiges Projekt mit vier Zielen: erstens die Sicherstellung einer Wasserversorgung, zweitens eine Ausbildung für Erwachsene, drittens eine Reduktion der Kindersterblichkeit um 50% und viertens eine Schulausbildung für die Kinder. Seither wurden ca. 20 Dörfer mit Wasser versorgt, wodurch Produkte angebaut werden können und Kinder kein Wasser mehr schleppen müssen und statt dessen zur Schule gehen. Durch Einrichtung von einfachen sanitären Einrichtungen konnte auch die Kindersterblichkeit bereits reduziert werden. Die desperate housewives konnten "Zukunf für Kinder" 2012 mit mehr als von 50.000.- Fr. unterstützen. Damit konnte ein ganzes Dorf mit einem Wasserspeicher ausgerüstet und gemäss den vier Zielen unterstützt werden.

Diese Stiftung mit Sitz in Zürich besteht weiterhin und verdient auch in Zukunft jegliche Unterstützung. Bitte besuchen Sie dafür die Webseite:

www.zukunft-fuer-kinder.ch

Sehr zu empfehlen ist auch das erwähnte Trekking nach Muntigunung. Uber die o.g. homepage kann dieses gebucht werden und wird Ihren Baliaufenthalt mit Sicherheit bereichern. 

Schulhaus in Kenia 2013

Paola Müller's Kinder wurden von dem Pfarrer Daniel Fischler gefirmt. Durch ihn wurde sie auf das Projekt Ndere in Kenia aufmerksam. Die Schwägerin von Daniel Fischler, Michelle Fischler, stammt aus dem kleinen Dorf Ndere, ihre Familie lebt immer noch dort. Sie untertützten gemeinsam seit Jahren ihre Heimat. Es wurden bereits ein Hospiz und ein Spital gebaut, als nächstes sollten die aus Lehm und Kuhdung bestehenden Schulhäuser durch solide Bauten mit Fenstern ersetzt werden. Dafür war ein Betrag von 20.000.- Fr. notwendig. Dieses setzten sich die "desperate housewives" für 2013 zum Ziel. Wieder würde die Investition Kindern und deren Bildung zugute kommen. 

Das Ziel wurde mühelos erreicht. Noch am Tag des Halbmarathons im Oktober 2013 konnten wir Michelle Fischler, die übrigens mitgelaufen war, einen Scheck über diese Summe überreichen. Ihre Mutter setzte sich vor Ort persönlich für die richtige Verwendung ein. Mittlerweile wurde das Schulhaus errichtet und ist zur Freude aller bereits in Betrieb.